G-Forum 2017 Konferenz – Wuppertal

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21. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand
4. – 6. Oktober 2017, Bergische Universität Wuppertal

Fotos vom G-Forum 2017

Wir danken unseren Partnern für die Unterstützung!

Im Jahr 2017 findet die inzwischen 21. Interdisziplinäre Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand vom 5. bis 6. Oktober in Wuppertal in der Historischen Stadthalle statt. Federführender Partner ist die Bergische Universität Wuppertal. Tagungspräsidentin ist Prof. Dr. Christine K. Volkmann, Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung & UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management.

Das diesjährige Programm der Konferenz wird durch hochrangige Keynote-Speaker abgerundet. Ihr Kommen zugesagt haben bereits Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Professorin für Entrepreneurial Finance und Co-Direktorin des Center for Entrepreneurial and Financial Studies an der TUM School of Management, Technische Universität München, Prof. David B. Audretsch, Ph.D., „Distinguished Professor“ und Inhaber des Ameritech Lehrstuhls für Wirtschaftsentwicklung, Direktor am Institut für Development Strategies an der School of Public and Environmental Affairs, Indiana University Bloomington, Prof. Dr. Andreas Pinkwart (Plenum am 06.10.), Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Simon C. Parker, Ph.D., Professor für Entrepreneurship und Direktor des Entrepreneurship Cross Enterprise Centre an der Ivey Business School, London, Ontario, Kanada, sowie Dr. Monika Herzig, Ph.D., Senior Lecturer an der an der School of Public and Environmental Affairs, Indiana University Bloomington.

Leitthema:
Der Schwerpunkt des G-Forums 2017 in Wuppertal lautet:

Sustainable Entrepreneurial Ecosystems: Wie werden nachhaltige unternehmerische Aktivitäten in einem regionalen Ökosystem durch Kontextfaktoren unterstützt bzw. behindert?

Jahrzehnte lang wurden Wirtschaftsentwicklung und Umweltschutz als Null-Summen-Spiel des gesellschaftlichen Wohlstandes betrachtet (Cohen & Winn 2004). Heute stellen Unternehmerinnen und Unternehmer vermehrt nicht nur die Profitabilität, sondern auch Nachhaltigkeitsaspekte in den Fokus ihrer Geschäftsmodellentwicklung. In diesem Sinne richtet sich unternehmerisches Handeln auf die Generierung eines positiven ökonomischen, ökologischen und sozialen Beitrages. Somit erfolgt eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaftsentwicklung nicht zu Lasten der Umwelt und Gesellschaft. Wenngleich das Bewusstsein für Fragen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in den letzten Jahren ständig gestiegen ist, stellt „Sustainable Entrepreneurship“ noch ein junges Forschungsgebiet dar. Insbesondere lässt sich eine Forschungslücke im Bereich der Kontextfaktoren des nachhaltigen Unternehmertums feststellen (Acs, Autio & Szerb 2014). In diesem Zusammenhang kann ein unternehmerisches Ökosystem definiert werden als „eine dynamische Gemeinschaft von interdependenten Akteuren (Unternehmer, Lieferanten, Kunden, staatliche Institutionen etc.) und systemseitigen institutionellen, informationellen und sozioökonomischen Kontexten.“ (Audretsch & Belitski 2016). Für das Gründen und das Wachstum spielen regionale unternehmerische Ökosysteme eine wichtige Rolle (Isenberg 2010). Jedoch wissen wir wenig darüber, wie diese Ökosysteme ausgestaltet sein müssen, um nachhaltiges unternehmerisches Handeln zu ermöglichen und zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund lassen sich interessante Fragestellungen ableiten, z.B.: Wie unterstützen Stakeholder die Entwicklung von nachhaltigen Unternehmen? Wie fördern regionale Ökosysteme die Verknüpfung von ökologischen, sozial-gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekten im unternehmerischen Handeln? Wie beeinflusst die Digitalisierung nachhaltige Ökosysteme? Welche Rolle spielt die Finanzierung für die Entwicklung von nachhaltigen unternehmerischen Ökosystemen? Wie beeinflusst nachhaltiges Unternehmertum die Unternehmens-leistung? Wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich dieser und anderer Fragestellungen im Kontext von „Sustainable Entrepreneurial Ecosystems“, in Form von empirischen und theoretischen Beiträgen, sind nicht nur relevant für die Entrepreneurship-Forschung, sondern auch für die Unternehmenspraxis.

Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hinweise auf dieser FGF-Homepage und im FGF-Newsletter.

Kontakt
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