Sustainable Entrepreneurship

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Aktuell

  • Aufgrund der positiven Resonanz werden wir das kommende Frühjahrstreffen wieder als Paper Development Workshop veranstalten. D.h. wir werden die Zeit hauptsächlich dazu nutzen, um Papiere zum Forschungsschwerpunkt Sustainable Entrepreneurship gemeinsam zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus wird es auch Zeit für einen Austausch über weitere Aktivitäten im Bereich Sustainable Entrepreneurship (z.B. aktuelle Projekte, Lehrmethoden) geben. Wie bereits angekündigt, findet das nächste Treffen an der Uni Kiel statt. Die Doodle-Abfrage hat ergeben, dass die meisten am 14. März 2018 Zeit haben. Der Workshop findet am 14. März von 9-16 Uhr statt, am Vorabend ist ein gemütliches Get-together geplant (wer möchte). Bitte merken Sie sich diesen Termin also schon einmal vor. Bitte teilen Sie uns bis 12. Januar 2018 per E-Mail an Herrn Constantin Niemann (cniemann@bwl.uni-kiel.de) mit, ob Sie an dem Frühjahrstreffen teilnehmen werden. Wenn Sie Interesse an der Einreichung eines Papiers zum Workshop haben, teilen Sie uns dieses bitte ebenfalls unter Angabe der Autoren und des (Arbeit-)Titels mit. Wir werden dann die weitere Planung vornehmen und die detaillierte Agenda mit der Teilnehmerliste und den Diskutanten versenden. Der Stichtag für die Einreichung der Arbeitspapiere ist 16. Februar 2018. Wir freuen uns sehr auf das gemeinsame Wiedersehen und eine fruchtbare Diskussion.
    Viele Grüße
    Petra Dickel
  • Special Issue wurde das Small Business Economics Journal (SBEJ) ausgewählt. Das Fokusthema von G-Forum und Special Issue lautet: Sustainable entrepreneurial ecosystems: How do contextual factors support and constrain sustainable entrepreneurial activities in a regional ecosystem? (Call for Papers). Kollegin Volkmann von der Universität Wuppertal, hatte mich eingeladen zusammen mit ihr, David Audretsch (Indiana University und Chef-editor des SBEJ) und Kollege Magnus Klofsten (Universität Linköping) Gastherausgeber des Special Issues zu werden, was ich gerne angenommen habe. Ich denke, dass die kontextuellen Faktoren von Sustainable Entrepreneurship bislang wenig erforscht und verstanden sind und das Special Issue dazu beitragen kann, eine wichtige Forschungslücke zu schließen. Einreichung für das Special Issue wurde verlängert: Extended deadline ist nun der 31. December 2017 (Call for Papers Special Issue).
    Klaus Fichter

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Das Frühjahrstreffen des AK Sustainable Entrepreneurship am 6./7. März an der TU München war wieder ein voller Erfolg. Das Feedback der 15 Teilnehmenden am Ende des Treffens war einhellig positiv und wir haben vereinbart, das Frühjahrstreffen im kommenden Jahr wieder in der Form eines Paper Development Workshops

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Frank Belz und sein Team, insbesondere an Anna Wagenschwanz, für die tolle Organisation und Atmosphäre!

Ein kurzes Protokoll des AK-Treffens finden Sie hier.

Teilnehmende Frühjahrssitzung 2017

Mit besten Grüßen

Klaus Fichter, Universität Oldenburg
Leiter FGF AK Sustainable Entrepreneurship

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Frühjahrstreffen 2017 an der TU München

Termin: 06. (ab 19:00 Uhr) – 07. März 2017 (09:00 – 16:30 Uhr)
Ort: Technische Universität München, TUM School of Management, Chair of Corporate Sustainability, Alte Akademie 14, 85354 Freising
Gastgeber: Prof. Dr. Frank-Martin Belz

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Frühjahrstreffen 2016 an der Uni Lüneburg
Termin: 8. März 2016 von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Hauptcampus der Leuphana Universität Lüneburg, Scharnhorststr. 1, 21335 Lüneburg, Gebäude 11, Raum 302 im dritten Stock
Gastgeber: Prof. Dr. Stefan Schaltegger

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Vorstellung des Arbeitskreises
Vor dem Hintergrund einer mittlerweile seit über zwei Jahrzehnten geführten weltweiten Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung und den sich verschärfenden ökologischen und sozialen Herausforderungen haben Fragen eines nachhaltigen Unternehmertums seit den 1990er Jahren sowohl in der Unternehmenspraxis und der politischen Debatte als auch in der Gründungs-, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Anzahl von Forschungs- und Umsetzungsprojekten im Bereich Sustainable and Green Entrepreneurship sowie „grüner“ und nachhaltigkeitsorientierter Gründungen und Innovationen (erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Kreislaufwirtschaft, Elektromobilität usw.) ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum sind in der Forschung zum Thema Umwelt- und Nachhaltigkeitsinnovation sowie nachhaltiges Unternehmertum sehr gut vertreten, bislang allerdings untereinander nur sehr partiell und informell vernetzt. Es fehlte bislang ein systematischer und regelmäßiger Austausch. Hinzu kommt, dass das Themenfeld „Sustainable Entrepreneurship“ vielfältige Bezüge zu verschiedenen und bislang eher getrennten Wissenschafts- und Praxis-Communities hat. So ergeben sich Fragen des nachhaltigen Unternehmertums in diversen Praxis- und Forschungsbereichen wie betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Corporate Social Responsibility, Social Entrepreneurship, Gründungsmanagement, Technologiemanagement, Innovationsmanagement und Nachhaltigkeitsinnovation. Dies hat zu einer Fragmentierung der Forschung zu Fragen des nachhaltigen Unternehmertums geführt.

Konstituierung des AK Sustainable Entrepreneurship
Wie eine Umfrage unter einschlägig forschenden Kolleginnen und Kollegen im Jahr 2014 gezeigt hat, wird der Bedarf für einen AK „Sustainable Entrepreneurship“ gesehen und von diesen sowie vom FGF-Präsidium unterstützt. Vor diesem Hintergrund fand auf dem G-Forum 2014 ein erstes informelles Treffen mit rund 20 Teilnehmern statt, bei dem beschlossen wurde, den AK zu gründen. Das konstituierende Treffen fand am 3. März 2015 in Hannover statt (vgl. Protokoll des Treffens).

Fokus, Ziel und Nutzen des AK
Angesichts der vielfältigen Forschungs-, Lehr-, Publikations- und Umsetzungsaktivitäten der Mitglieder und ihrer knappen Zeitressourcen muss der AK einen klaren Mehrwert bieten, der es rechtfertigt, Zeit in die Mitwirkung des AK zu investieren. Beim konstituierenden Treffen wurden folgende Ziele und will seinen Mitgliedern damit einen konkreten Nutzen bieten:

  • Qualitativ hochwertiger fachlicher Austausch, der einen konkreten Mehrwert und Nutzen stiftet
  • Netzwerkbildung der einschlägigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Entwicklung gemeinsame Forschungsprojekte
  • Erhöhung der Sichtbarkeit des Themas in der wiss. Community sowie in Politik und Öffentlichkeit
  • Entwicklung von Angeboten für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Verständnis von „Sustainable Entrepreneurship“
Als gemeinsame Eckpunkte für das Verständnis von „Sustainable Entrepreneurship“ wurden bei konstituierenden Treffen folgende Punkte festgehalten:

  • Nachhaltigkeitsperspektive auf Entrepreneurship: Das Besondere und spezifische des AK besteht darin, dass das Thema Entrepreneurship aus einer Nachhaltigkeitsperspektive betrachtet und analysiert wird. Dabei soll eine integrative Sicht ökologischer, sozialer und ökonomischer Ziele und Anforderungen angewendet werden.
  • Entrepreneurship als Prozess: Aufbauend auf gängigen Konzepten und Definitionen von „Entrepreneurship“ (z.B. „Entrepreneurship is the identification, evaluation and exploitation of business opportunities.“ (Shane & Venkataraman, 2000, 218)) wird Entrepreneurship als Prozess verstanden. Für die Beschreibung der unternehmerischen Leistungen bzw. Phasen des unternehmerischen Prozesses sind unterschiedliche Einteilungen und Konzepte denkbar. Als wichtig wird erachtet, dass auch der Zeitraum vor der Entdeckung von Geschäftsmöglichkeiten mit erfasst wird (z.B. framing, recognition). Das Unternehmerische bezieht sich auf den Kern und das Zentrale von Unternehmungen, also das „Kerngeschäft“.
  • Personen: Der unternehmerische Prozess ist stark durch Personen geprägt und soll daher als „personality-driven“ charakterisiert werden. Die Bedeutung der personellen Dimension im unternehmerischen Prozess wird damit betont. Trotzdem ist einseitige personenzentrierte Sichtweise auf Unternehmerpersönlichkeiten, Gründer etc. zu vermeiden und das Wechselspiel von unternehmerischen Personen und sozialen und gesellschaftlichen Umfeldkontexten, institutionellen Einbettungen, externen Einflussfaktoren usw. zu betrachten.
  • Sustainability: Das Adjektiv „sustainable“ am Thema und Forschungsgegenstand „sustainable entrepreneurship“ soll sich im Verständnis des AK sowohl auf die Ziele und Absichten der handelnden Akteure als auch auf die Ergebnisse und Effekte von Unternehmertum beziehen („aim and effect“). Konzepte wie z.B. die „Triple bottom line“ können auf der (Mikro-)Ebene von Unternehmungen eine sinnvolle Orientierung bieten, sollten allerdings integrativ interpretiert werden (vgl. Nachhaltigkeitsperspektive oben) und nicht als additives „Drei-Säulen-Modell“.
  • Innovation: Die Entwicklung und Durchsetzung neuartiger Lösungen (Innovationen) werden als zentrales „Mittel“ des unternehmerischen Prozesses verstanden. Bei der Betrachtung von „Sustainable entrepreneurship“ sollen allerdings nicht allein die Phasen Entwicklung und Durchsetzung (bis zu erstmaligen erfolgreichen Anwendung bzw. Markteinführung) betrachtet werden, sondern auch die Diffusion. Letztere ist gerade für die Erzielung nennenswerter Umweltentlastungseffekte von wesentlicher Bedeutung.
  • Wirkung auf Markt, Gesellschaft und Umwelt: Für die Auseinandersetzung mit Sustainable Entrepreneurship ist der Aspekt der intendierten und tatsächlichen Wirkung auf Markt, Gesellschaft und natürliche Umwelt von zentraler Bedeutung. Diese sollen daher in den Arbeiten und Diskussionen des AK Berücksichtigung finden. Gleiches gilt für den Beitrag von Sustainable Entrepreneurship zu grundlegenden gesellschaftlichen Transformationen, wie z.B. der Transformation hin zu einer Green Economy.

Termine
Angesichts der vielfältigen Verpflichtungen der Mitglieder des AK, soll der AK eine effektive Vernetzung mit einem geringen zeitlichen und organisatorischen Aufwand ermöglichen. Die Austauschformen sollen also wirkungsvoll, aber schlank sein:

  • 1 persönliches AK-Treffen pro Jahr im Frühjahr (eintägig, an zentralem Ort, der möglichst für alle innerhalb eines Tages erreichbar ist).
  • Nutzung Mailverteiler: Der Mailverteiler des AK kann/soll von den Mitgliedern für die Versendung von relevanten Neuigkeiten wie einschlägige Calls, Konferenzen, Publikationen, Förderprogramme, Projekte und Stellenausschreibungen genutzt werden.
  • Aufruf zur Einreichung einschlägiger Papers und Proposals für das G-Forum: Um den Anreiz für die Einreichung von Papieren und Vorschlägen zum Thema Sustainable Entrepreneurship für das G-Forum zu erhöhen, wird geprüft werden, ob für ausgewählte Artikel eine Veröffentlichung in einem Special Issue einer einschlägigen referierten Fachzeitschrift ermöglicht werden kann.
  • Mitgliederprofile: Die Mitglieder des AK stellen sich mit ihren einschlägigen Aktivitäten in einem einheitlich strukturieren Profil vor. Die gesammelten Mitgliederprofile werden in einem Dokument zusammengeführt, regelmäßig aktualisiert und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt.
  • Nutzung gängiger elektronischer Forschungsnetzwerke wie z.B. ResearchGate. Dies erfolgt individuell durch die AK-Mitglieder und wird nicht zentral organisiert.
  • Nutzung des FGF-Newsletter für Nachrichten aus dem AK: Der von der FGF-Geschäftsstelle regelmäßig verschickte FGF-Newsletter soll auch für Nachrichten aus dem AK Sustainable Entrepreneurship genutzt werden.

Links zum Archiv von Protokollen/Präsentationen

Folien-Präsentation Prof. Schaltegger (pdf)
Folien-Präsentation Prof. Belz (pdf)
Folien-Präsentation Prof. Fichter (pdf)

Hier (pdf) finden Sie die Vorlage für die Erfassung der individuelle Profile der Arbeitkreismitglieder.

Ansprechpartner
Leiter FGF AK
Apl. Prof. Dr. Klaus Fichter
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät II, Institut für Betriebswirtschaftslehre
Apl. Professur für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit
Email: klaus.fichter(at)uni-oldenburg.de

Für organisatorische Fragen
Frau Anne Seela
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät II, Institut für Betriebswirtschaftslehre
Apl. Professur für Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit
Email: anne.seela(at)uni-oldenburg.de