Das Präsidium hat insbesondere in den ersten Jahren der Vereinsexistenz viele Gespräche über Hochschulprofessuren für Gründungsmanagement geführt, unter anderem mit namhaften Vertretern der deutschen Wirtschaft. Leider ergab sich zunächst kein greifbarer Erfolg.
Erst Ende der 90er Jahre ist das Interesse an der wissenschaftlichen Untersuchung von Unternehmensgründungen und ihrer Frühentwicklung sowohl auf Seiten der Politiker und Sponsoren als auch der Hochschulen stark gestiegen. Immerhin 92 Lehrstühle sind bis 2010 besetzt worden (78 in Deutschland, 6 Österreich, 7 Schweiz, 1 Liechtenstein).
Zum Vergleich: In den USA sind 406 Professuren in diesem und benachbarten Feldern (Entrepreneurship, Small Business, Free Enterprise, Family Business) besetzt; einen ähnlichen Trend gibt es in der EU und in anderen europäischen Ländern. Nimmt man die Situation in den USA als Maßstab, wären in Deutschland rund 100 Lehrstühle notwendig. Diese Zahl ist bei weitem noch nicht erreicht, wie der FGF-Report „ belegt .
Aufgabe von Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung des FGF ist es daher, in erster Linie die Einrichtung und den Aufbau weiterer Gründungsprofessuren zu unterstützen und in zweiter Linie die bestehenden zu vernetzen. Hierzu wird vom FGF unter anderem das sogenannte Entrepreneurship-Professorium durchgeführt, in dem die Lehrstuhlinhaber den Erfahrungsaustausch intensivieren können.
Leitfaden Implementierung von Entrepreneurship-Lehrstühlen
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